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Donnerstag , 25. April

Coffin Nails (UK)


Old School Psychobilly

Low down and dirty scoundrels the Coffin Nails put the ‘psycho’ into ‘billy’. Veterans of the circuit they're still kicking ass, with the title track from the last latest album receiving over 100,000 views on YouTube (The Dead Don't Get Older). Headed by their larger than life frontman "Humungus", they continue to play shows across Europe, in the USA and even Brazil.

 

Einlass: 20h; Beginn: 21h, Eintritt: 10€



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Coffin Nails




Coffin Nails

Freitag , 26. April

Joseph Boys [D] / Thinner [D] / Kontrolle [D]


Punkrock Pre Release Show/ Hardcore/ Wave

WIR SIND EIN SENDER. WIR STRAHLEN AUS.

Die Zukunft, die wir wollen, muss gestaltet werden, sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen. Darum formten sich die JOSEPH BOYS aus Margarine zu einem menschgewordenen Agglomerat aus Wut, Erneuerung und Kunst. Die schwächelnde Pop-Intelligenzia wird in ihren Grundfesten erschüttert. Treibende Beats malen Struktur, Akkorde die Strategie. Punk als uneindeutige Stilrichtung. Sie bezeichnen Ihr Schaffen irgendwie als durchgegorenen, feinrassigen (H)Art-Mashup mit einer gewissen Rohheit und kubischer Kühle. Fett bleibt gespeicherte Energie und das System JOSEPH BOYS kann weder vermehrt noch vermindert werden. Alter Punkrockenergieerhaltungssatz.

 

THINNER is a hardcore punk band from Berlin. They play very short songs, very loud, very fast, and very dirty. That's it! 

 

Kontrolle singen auf Deutsch, ohne dass es affig klingt, nutzen Synthiesounds, ohne dass es poppig klingt und klingen nach Wave, ohne dass die Füße einschlafen. 2017 gegründet und bereits mit EA80, Totenwald, Hey Ruin und Co. unterwegs gewesen! Sonnenbrillen raus im K19: Ich will KONTROLLE! Ihr wollt KONTROLLE!

 

Einlass: 20h; Beginn: 21h, Eintritt: 8€



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Joseph Boys
Thinner
Kontrolle


Joseph Boys

Thinner

Kontrolle
Samstag , 27. April

Whiskydenker (D)


Rauchige Chansons, Hedonismus, Balkanjazz und Swing

Grammophonesk scheppernder Swing – rotzig und musikalisch 1a kunstvoll geschrammelt, geknarzt, getrötet und gegrowlt. Und zwar auf deutsch. Das ist wieder Jazzmusik, zu der die Arbeiterklasse mit der Kulturelite eine flotte Sohle auf's Parkett legen kann. Hier besinnt man sich darauf zurück, was Swing eigentlich sein sollte: tanzbar, geradeheraus und unterhaltsam. Mischt man nun noch eine gehörige Portion Straßenkötercharme, Ballhausatmosphäre, Garagenbandattitüde und musikalische Unverfrorenheit bei, kann man sich ganz gut vorstellen wie Whiskydenker klingen. «Die ham dit jewisse avec» könnte der Berliner sagen. Und das kommt nicht von ungefähr, sondern von 4 Musikern, die sehr häufig wissen was sie tun und dies dazu ausgefallen instrumentieren: Gesang und Trompete, Banjo, Schlagwerk – und der Bass bläst aus dem Tubax, einem Bastard aus Saxophon und Tuba.

 

Einlass: 20h; Beginn: 22h, Eintritt: 9€



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Whiskydenker




Whiskydenker

Montag , 29. April

Puts Marie (CH)


Folk-Rock- und Akustik-Punk

Es sind Geschichten von Mariachi-Bands, die ihre Musik und ihre Seele in Mexico spät nachts verkaufen: Menschliche Musikboxen seit Generationen, drüben auf der Plaza Garibaldi, wo sich die Drogenhändler als die neuen Zorros aufspielen. Ein Rennen von Kellnern in den Gassen der Bieler Altstadt, Relikte einer Zeit, in der « die Garçons noch Stil hatten».

Es sind Büschel von kurzem Gras, die sich in Barcelona durch den Asphalt fressen, und tiefblaue Sprungtürme, olympische Reliquien, scheinbar erdrückt unter der katalanischen Sonne. Sänger Max Usata wählt seine Themen wie Polaroids, die er aus seiner Erinnerung klaubt. «1992 war ich zehn. Im Urlaub in Italien verfolgte ich im Fernsehen einen Tischtennismatch. Manchmal genügt dies, um ein Vierteljahrhundert später einen Song zu schreiben.»


Als sich Puts Marie aufmachte dieses eine, neue Kapitel aufzuschlagen, hatten sie allen Grund, einen Blick in den Rückspiegel zu werfen. Mehr als 15 Jahre gemeinsamen Musikmachens, haufenweise Erinnerungen, von den Anfängen als Bohémiens im umgebauten Wohnmobil zu den grössten Bühnen Europas, von Tourneen durch Südamerika zu Rückzügen, eingeigelt im Aufnahmestudio. Ein dreijähriger Unterbruch gab allen Musikern die Chance, ihren individuellen Projekten freien Lauf zu lassen, bevor sie 2015 wieder zusammenfanden für das bemerkenswerte Album Masoch I-II. Jetzt fahren sie fort, stärker zusammengeschweisst denn je, mit Catching Bad Temper, sieben fieberhaften Titeln, die auf der Erfahrung aufbauen, und gleichzeitig zu neuen Horizonten aufbrechen.


«Unsere grösste Angst war, uns zu wiederholen oder schlimmer noch, zur Selbstparodie zu verkommen», gesteht Max Usata. Die bemerkenswerte Eigenständigkeit der Band sollte keinesfalls zu einer Einschränkung werden, und die unerforschten Gelände verlangten danach, mit ein bisschen Gewalt erschlossen zu werden. «Wir hatten Lust, mit dem Rhythmus zu spielen, mit Rap, mit der Wiederholung, ohne in starren Loops zu landen. Das Ganze sollte roh und lebendig bleiben», kommentiert Max Usata. Um dies zu erreichen, reihten Puts Marie mehrere kreative Retraiten aneinander, von ihrer Heimat Biel bis nach Avignon. Und richteten sich dann in den Black Box Studios in Nantes ein, einem Hort analoger Technik, direkter Live-Takes und Aufnahmen auf Tonbändern. «Ich finde es sehr schön, dass sich jeder von uns individuell weiterentwickelt, mit seinen Vorlieben und seinen Gelüsten, aber dass wir immer wieder die gemeinsame Wellenlänge finden, wenn es darum geht, zusammenzuspielen.»
Das Ergebnis zeigt eine Band auf dem Gipfel ihrer Schaffenskraft: Herrlich impressionistisch in ihrer Kunst, basierend auf Noten Bilder voller Emotionen wiederzugeben, mit einem Einfallsreichtum, welcher der Konsistenz und der Wirksamkeit der Kompositionen nie zuwiderläuft, liefern Puts Marie Songs von immenser körperlicher Kraft. Der Traum ist nie weit entfernt vom Alptraum, die Poesie von der Rohheit, die Schönheit vom Laster.

 

Einlass: 20h; Beginn: 21h, Eintritt: 8€



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Puts Marie




Puts Marie

Dienstag , 30. April

Scruffyheads (D) / Karoshi (D)


Ska ´n´ Swing / Stuntpunk

Die Scruffyheads mixen großzügig Ska, zwei gute Schuss Swing und Rock und eine Prise Reggae im Cocktailshaker und servieren diese partytaugliche Mischung garniert mit Zuckerrand, Schirmchen und Punkattitüde.

Mit ihrem einzigartigen Stilmix teilten sie bereits Bühnen im In- und Ausland mit Künstlern wie Gentleman, Fettes Brot, den Donots, Kettcar, Bad Manners, Buster Shuffle, Karamelo Santo oder Chico Trujillo.

Knackige Bläsersätze, mehrstimmiger Gesang und dazu eine Rockband heizen dem Publikum ein und lassen kein Tanzbein stehen.

Mit den Scruffyheads ist immer Happy Hour!

 

KAROSHi - Vielleicht bedeutet Karoshi im japanischen ja doch nicht nur „Tod durch Überarbeitung“, sondern eben auch gleich noch „unkaputtbar“. Wie sonst ließe sich erklären das jenes ehemalige Begleitorchester von Karl Moik auch im 16ten Bandjahr immer noch mit seinem
liebreizend ungenierten Stuntpunk auftrumpft. Fetzige Gitarrenriffs, die nach Schweiß und Vespa-Ol riechen, plastikmesserscharfe Breaks und Bläser-Melodien, die sich tief in die Gehorgänge bohren, lassen kein Tanzbein ruhen - kurzum: Musik wie die Krätze - sie geht einfach unter die Haut!

 

Einlass: 20h; Beginn: 21h, Eintritt: 8€



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Karoshi



Scruffyheads

Karoshi