Mittwoch , 27. September

The End Men (USA)


Blues Rock

Über ihren Köpfen hängt der Blues, darunter pflegen derbe Riffs den Rock-'n'-Roll-Grind: The End Men spielen richtige handgemachte Musik. Solche, die nicht an Gefallsucht erstickt, sondern mangels Alternativen Mut zur Hässlichkeit zeigt. Und zwar jener Hässlichkeit, die manche Musik erst so richtig schön macht. Rock 'n' Roll zum Beispiel. Das war jetzt per se keine Jeansbüglermusik, sondern eher Feldarbeit mit anderen Mitteln. Vertreter jener Gattung, die das Dreckige hochhalten und dessen Qualität pflegen. The End Men heißt ein Dreierziegel aus Brooklyn. Das darf man ja kaum noch sagen, ohne gleich ödbärigen Hipsteralarm auszulösen, und in den meisten Fällen stimmte man dieser Einschätzung bereitwillig zu. Nicht so in dem Fall. Nichtsnutzige Weisheiten The End Men wälzen sich wie die Sau im Dreck, um anschließend durch patinierte Rock-'n'-Roll-Mikrofone mit ramponierten Stimmbändern nichtsnutzige Weisheiten über das Sauleben loszuwerden. Das Schlagzeug von Livia Ranalli schlägt stur einen Rhythmus, wie ihn geistlose Arbeit erst möglich gemacht hat, aus der Stromgitarre reißt Matthew Hendershot dazu Riffs, die kein Tageslicht je gesehen haben. Sein Gesang muss sich gefallen lassen, mit jenem des Tom Waits verglichen zu werden, musikalisch lässt sich diese Nähe ebenfalls nicht leugnen. Unterstützt wird diese Urformation der Band von Matthew Elia an diversen Tröten. Dergestalt aufgestellt fahren The End Men den Karren genüsslich gegen die Wand. Der Blues hängt dabei über ihnen wie eine Gewitterwolke kurz vor dem Donnerwetter. 

 

Einlass: 20h; Beginn: 21h, Eintritt: 8€



Links:
The End Men




The End Men

Freitag , 29. September

Karoshi (D) / TRGGR (D)


Record Release Party!

Das Begleitorchester von Karl Moik hat sich aus den Fesseln der Volksmusik befreit!
Der Trachtenverein aus Köln trumpft nun seit 2003 mit erfrischendem Stuntpunk auf. Fetzige Gitarrenriffs, die noch nach Schweiß und Vespa-Öl riechen, plastikmesserscharfe Breaks und Melodien, die sich tief in die Gehörgänge bohren, lassen kein Tanzbein ruhen - kurzum: Musik wie die Krätze - sie geht einfach unter die Haut!
13 Jahre Brett & Bläser! Wer hätte schon anno 2003 auch nur einen Pfifferling darauf gesetzt, dass unsere ungemein unsteten Freunde des unrasierten Blaspunks im Laufe der Jahre so eine hohe Halbwertzeit erreichen würden. Trainer kommen und gehen, Spiele dauern mittlerweile länger als 90 Minuten, doch genau wie die juute alte Erde sich ächtzend weiterdreht, sind Karoshi immer noch da!
Und als wenn das nicht schon des Wahnwitzes genug wäre, hauen Euch unsere lieblichen Heldinnen nach sage und schreibe acht Jahren am 25.8.2017 erneut einen Tonträger auf die landesweit gebeutelten Lauschlappen. Dabei landen sie mit Ihrer neuen exklusiv auf Vinyl erscheinenden Scheibe „RABAUKEN & TROMPTETEN“ wahrscheinlich nicht nur auf Platz eins der urtümlichen Dorfdisko-Charts, sondern auch endlich auf Ihrem Lieblings- Label ROOKiE RECORDS aus der wundervollen Hansestadt Hamburg.
10 Kracher, keine Atempause, famose Gäste und eine LKW-Ladung guter Laune in liebevoller Handarbeit zusammengeblasen und auf schwarzem Gold verewigt.


Im Vorprogramm spielen TRGGR -PostrockPunkalternativewhatever aus Köln.


Einlass: 20h, Beginn: 21.30h, Eintritt: 8€



Links:
Karoshi
TRGGR



Karoshi

Samstag , 30. September

Reverse Cowgirls (NL)


Country / Garage-Rock´n´Roll

Doppelte One-Man-Band mit Kontrabassisten in der Mitte, hört sich komisch an, sieht auch komisch aus, klingt aber astrein: Country and Garage-Rock´n´Roll Footstomps, Pickin' Guitars 'n Banjo with a thick layer of Toom-Takka-Toom-Upright-Bass, a clot full of Country, Bluegrass, Punk, Blues and Soul.


Einlass: 20h, Beginn: 22h, Eintritt: 8€



Links:
Reverse Cowgirls




Reverse Cowgirls

Montag , 2. Oktober

Copy Cats (D) / Les Fanatiques (D)


Punkrock

Die Copy Cats aus Frankfurt starteten 1991 als reine Cover Band.

Ihr erster Auftritt ( Paris 1991 ) wurde zum Motto: Hauptsache es macht Spaß!

 

Seitdem wurde getourt, gerockt und gefeiert und das durch ganz Deutschland.

Die Coverversionen wurden zu den eigenen Songs und eigene Songs werden mittlerweile von anderen Bands gecovert.

Spaß haben die COPY CATS nach vielen Bestzungswechseln und (fast) fünf Veröffentlichungen immer noch jeden Menge. Das erkennt man nicht zuletzt an der Musik, sondern auch an den grandiosen Parties, die meist mit viel Liebe zum Detail durchgeplant und durchgestylt sind.

 

Nach einem kleinen Winterschlaf touren sie jetzt wieder mit neuer Platte.

 

„Ihr glamrockiger 77er Punk sorgt stets für hervorragende Stimmung“ (OX)

 „Romantisch verklärter Punkrock zwischen CEDAR SREET,  SLUTS

 und MINI SKIRT MOB… nur besser… nur gut.“  (Plastic Bomb )

 „Klasse 77er Punkrock. Schnörkellos gespielt, mit super Sängerin und

der hörbaren Liebe zu dem, was sie tun.“ ( Plastic Bomb )

 

Fanatisch, in abgewetzten Jeansjacken, originalgetreuer musikalischer Besetzung und mit authentischem Sound zelebrieren LES FANATIQUES unverwechselbar die Musik
von LES SHERIFF.
In nicht minder authentischen, schweißtreibenden Shows bei denen zwischen den Stücken kaum Zeit zum Luftholen bleibt, erinnern sie an das „Original“ aus Südfrankreich.

Wer dann mit einem "Kronenbourg" in der Hand in der Menge steht, der wird merken, dass er eigentlich im Montpellier der Neunziger ist...

On est Les Fanatiques, et on est fanatique de Les Sheriff…

…alors, on y va!                     un – deux – trois – quatre....

 

Einlass: 20h, Beginn: 21h, Eintritt: 8€



Links:
Copy Cats
Les Fanatiques



Copy Cats

Les Fanatiques
Mittwoch , 4. Oktober

Blind Butcher (CH)


Post-Punk, Wave, Rocknroll, Punkrock

BLIND BUTCHER ist ein abstrakt musikalisches Duo aus Luzern (Schweiz) in Glitter-Leggins und einer irritierenden Post Punk Rock Attitüde. Sie bedienen sich seit ihrer Gründung 2010 unerschöpflich an Rock’n’Roll, New- und No Wave, Suicide-Disco, Punk, Blues, Kraut, NDW oder der Country Musik und kreieren so ihren ganz eigenen DISCO TRASH SOUND der einzigartiger nicht sein könnte. 2014 ist ihr Erstling erschienen (produziert von Steve Albini im Electrical Audio Studio in Chicago) und seither spielten sie um die 50 Konzerte pro Jahr in der Schweiz und im Ausland. Neben BLIND BUTCHER spielen beide noch in diversen Nebenprojekten (Pierre Omer, the Shit, Grey Mole) oder produzieren Film und Theater Musik. „Die Brücke über den Fluss“ (Jadwiga Kowalska 2016) „Undine - Die kleine Meerjungfrau“ am Luzerner Theater (Claudia Brier 2015). Auf dieser neuen Platte „ALAWALAWA“ (voodoo rhythm records) kreieren sie ein debiles unangepasstes neues Musik Universum, gesungen in Englisch, Deutsch oder Kauderwelsch abwechselnd mit limitierter Wort Wahl, außer bei „ALLES MACHT WEITER“ sprudelt der Text. Sie widerspiegeln eine Generation die sich frei gestalten will, ohne Grenzen. So singen sie den Song ALAWALAWA ganz in einer Fantasiesprache, oder bei Staubsaugerbaby einen Nonsens. Musikalisch sind DEVO present oder auch CAN, die deutsche Kraut Rock Legende.


Einlass: 20h, Beginn: 21h, Eintritt: 8€



Links:
Blind Butcher




Blind Butcher