MORGEN

The Toasters (USA)


American 2Tone Ska

Die Toasters sind eine Legende. Seit nunmehr 36 Jahren im Geschäft, haben sie die Two Tone Ära eine Weile fast im Alleingang am Leben erhalten. Darüber sind sie zurecht Ikonen geworden. Doch der Reihe nach: 1981 von Exil-Engländer Rob ‘Bucket’ Hingley an der Lower East Side Manhattans gegründet, strahlt der Toasters-Sound aus World-Beat, Soul, Rap, Rocksteady, Reggae und Ska mit Rock- und Punkeinflüssen heller, als der so ziemlich jeder anderen Ska-Band. Kein Wunder, sind die New Yorker doch durchwegs grandiose Musiker, die ihren Kunstwillen unter anderem mit tollen weiteren Bands wie etwa dem New York Ska Jazz Ensemble ausleben.

 

Einlass: 20h, Beginn: 21h, Eintritt: 15€



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The Toasters




The Toasters

Donnerstag , 22. November

Doctor Krapula (KOL)


Latin-Ska-Punk

Doctor Krapula ist eine der wichtigsten und einflussreichsten Rockbands Lateinamerikas. 2018 kommen sie im Juli und November mit Ihrem aktuellen Album “ANIMAL” auf Tour um mit uns zusammen Ihr 20-Jähriges Bandbestehen zu feiern.

Ihre Musik ist eine kraftvolle Mischung aus Punk, Cumbia, Ska, Hip Hop und Reggae und bietet anspruchsvolle Texte zu sozialen Themen und zum Umweltschutz. Ihre professionelle Show ist so mitreißend, dass die Zuhörer mit dem ersten Ton zu tanzen beginnen und sich die Euphorie auf das ganze Publikum überträgt. Sie ist eine einflussreiche und unabhängige Band, mit mehr als 800 Konzerten in 15 Ländern, 8 Alben und einer DVD Dokumentation.

Doctor Krapula wurde bereits mit 5 Nominierungen zum Latin Grammy und zahlreichen Preisen, sowie der Anerkennung durch die nationalen öffentlichen Medien und einschlägiger Musikpresse ausgezeichnet. Die Mitglieder der Band leiteten und arbeiteten mit Künstlern wie, unter anderen, Manu Chao, Ska-p, Seed, Juanes, Café Tacuba in mehreren Musik- und Sozialprojekten zusammen. Doctor Krapula ist die einzige Band, die den Preis des Nationalkongresses von Kolumbien als höchste Ehrung für ihr Engagement und ihre Aktivitäten im Umweltbereich erhalten hat.

Die fünf Musiker bieten eine Liveshow auf höchstem Niveau und Intensität, die für die Zuschauer ein einzigartiges und unvergessliches Erlebnis ist, und in der die Zuhörer selbst Protagonisten sind.

 

Einlass: 20h, Beginn: 21h, Eintritt: 13€



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Doctor Krapula




Doctor Krapula

Freitag , 23. November

Solucion Mortal (MEX) / GvH (D)


Punk / Hardcore / Punkrock

Gut. Angefangen hat alles, als die Brüder Jorge Lezama und Alan Lezama die ihren Ursprung in Mexiko City hatten, im Alter von 15 und 16 Jahren, in den 1970er Jahren, nach Tijuana gingen, begleitet von einer Künstlerfamilie, die Material nach Tijuana und Los Angeles exportierte. Da es teurer und problematischer war, die Kunst aus der Stadt Mexiko in die Stadt Los Angeles zu transportieren, war es eine sehr schnelle Entscheidung.

Und dann der Papierkram für den Schulwechsel, die Ausbildung im Sport, und die Wahrheit war eine sehr drastische Änderung. Weil zu dieser Zeit waren die Schulen in Mexiko-Stadt und die Trainingslager der verschiedenen Sportarten weiterentwickelt, und alles war mehr professionell, und das verwirrte uns ein wenig, aber immer erinnerten wir uns an die Ideen unseres Vaters, der in Frieden ruhe, er sagte uns immer, dass, wenn die Kunst uns nach Tijuana brachte und wenn wir nicht faul sind, dass die Kunst die Macht hat, alles zu ändern und zu erreichen, um die Dinge zu einer besseren Art der Existenz zu ändern. Da wir uns über Tijuana beschwerten , fingen wir an, die Dinge zu verbessern, zu unterstützten. Wir bekamen Unterstützung von all unserer Familie und den besten Freunden, und so begann ein Schrei der Rebellion, der zum Gesang gemacht wurde, wir hatten das Bedürfnis, unsere Meinungsverschiedenheiten auszuschreien, und so fingen wir an, viele Dinge in der Welt zu verstehen. Um Sie für immer umzugestalten, fingen wir an, zu Skaten, als Extremsport, für unsere Meinungsverschiedenheiten, und weil wir die Idee hatten, eine musikalische Gruppe zu bilden, in der wir alles, was wir im Inneren haben, mitzuteilen. Wir schlossen uns der Punk-Bewegung in England an, weil wir uns in Ihren idealen verbunden fühlten. Wir beschweren uns über eine schlechte Regierung, es gibt so viele falsche Dinge in dieser Welt, dass die Wahrheit nur Bosheit und Traurigkeit provoziert. Es war in den 80er Jahren, als wir das Projekt von Solucion Mortal geschaffen haben, die Mission von uns war und wird die Vereinigung und das Verständnis von besseren Menschen, ein füreinander und Kämpfen für unsere Ideale. Also begannen wir Gruppen von Skatern und bewussten Wesen oder Menschen zu bilden, die daran interessiert sind, unser Leben zu verbessern. Dazu haben wir die internationale Punkbewegung genutzt. Solucion Mortal Projekt war ein sehr notwendiger Schritt. Jorge Lezama Vocal, Alan Lezama Drummer, Julio Cejas Gitarre und Luis villaruel Bajo. Gute Freunde und die Gründungsmitglieder, haben die Aufgabe, einen kulturellen Austausch mit anderen Ländern zu erreichen, und da haben wir begonnen, Projekte und Szenarien mit Bands der Vereinigten Staaten zu teilen u.a. mit ,dead kenedys, bad religion, social distorcion, black flag, adolescents,yout brigade, t.s.o.l. Wir haben angefangen, Sie einzuladen, hier in Tijuana zu spielen, vor allem an Orten der Kultur, war es für uns schon immer wichtig, uns an kulturellen Orten auszudrücken, denn das sind unsere Wurzeln. Angefangen haben wir an Universitäten, Kulturhäusern, Gymnasien, sekundären Schulen und anderen. Was wichtig war, unsere Ansichten über die Ungerechtigkeiten und die Korruption in unseren Städten bekannt zu machen, und so näherten wir uns mehreren Zeitschriften, verschiedenen Kulturförderern und Menschen, die an unseren Vorschlägen interessiert sind, das wichtigste ist immer um zu zeigen, was wir wissen und was wir sind, damit wir einen soziokulturellen Wandel in der Welt erreichen können.

Wir hatten mehrere Verhaftungen mit der Polizei, da sie uns als radikal in der Art und Weise sahen, wie wir uns kleiden, und wir wurden beschuldigt, Schläger und Drogenabhängige zu sein, aber die Wahrheit ist und wir sind das Gegenteil.

Und wir überleben weiter, suchen nach einer besseren Lebensweise.

Die Legende lebt!

 

GvH = GISELA VON HINTEN

GvH ist eine deutschsprachige  Old School Punkrock Band aus 4/5 Stuttgart und 1/5 Duisburg. Im April 2017 vereinigen sich Teile von WIZO (Jörn, ex Bassist) und ZEUX zu GISELA VON HINTEN...

Das Set umfasst etliche eigene neue Songs, aber auch Liedchen aus den Ex-Bands, sowie etliche Punkrock-Klassiker-Covers der TAUBEN, DRITTE WAHL, NORMAHL, SLIME…
Das meist deutschsprachige Set bleibt den Punk-Wurzeln treu und verspricht 90 Minuten eine gehörige Portion Energie auf die Ohren mit Pogo-Garantie. Auch wenn es GvH erst seit 2017 gibt, Newcomer sind sie keinesfalls, Ihr werdet es live erleben.

 

Einlass: 20h, Beginn: 21.30h, Eintritt: 8€



Links:
Solucion Mortal
GvH



Solucion Mortal

GvH
Samstag , 24. November

The Sick Rose (ITA) / Beatrevolver (D)


Powerpop, 80s Neo-Garage / Wild, groovy & roaring Garage-Beat

THE SICK ROSE ist wohl DIE europäische Neo-Garagenband, die in gleiche Weise wie die Chesterfield Kings in den USA, für das Genre stilprägend waren! Als eine der führenden Garagenands der frühen 80er haben THE SICK ROSE mit ihren Fuzz- und Farfisa-Attacken das zahlreiche Publikum beeindruckt. Die Band spielte live mit einigen Legenden des Genres (The Fuzztones, Dream Syndicate, The Nomads, Stomach Mouths und vielen anderen) und produzierte vier Alben bis sie sich im Jahr 1990 auflöste...
Seit 2006 ist THE SICK ROSE aber wieder am Start, und hat seitdem mit dem Produzenten DOM MARIANI, dem Sänger der australischen STEMS zwei weitere hochgelobte Alben veröffentlicht. Soundmäßig hat sich die Band vom primitiven Garagenrock-Sound der frühen 80er in Richtung Powerpop weiterentwickelt.

 

Die vier Boys aus Köln und Umgebung verschmelzen Mod-Beat à la The Kinks mit der rohen Power der US Garage.
Heraus kommt dabei einer der authentischten und aufregensten 60s Sounds, der im Rheinland zu finden ist!

Als "alte Bekannte" im Sonic Ballroom immer gerne gesehen, "beaten" sie heute die perfekte musikalische Ergänzung zu den SICK ROSE.

 

Einlass: 20h, Beginn: 21.30h, Eintritt: 9€



Links:
The Sick Rose
Beatrevolver



The Sick Rose

Beatrevolver
Sonntag , 25. November

The Urban Voodoo Machine (UK)


Bourbon Soaked Gypsy Blues Bop'n'Stroll

We know what you’re thinking. You’re thinking: “Why should I care about The Urban Voodoo Machine? They’ve been around for ages, haven’t they? Aren't they a novelty band who wears funny make-up? Don't they sometimes play jazz? Aren’t half of them dead or something?”

 So bear with us, sunshine, cos you clearly need educating.

The story starts with Paul-Ronney Angel, a man with a double-barrelled first name. I could be a wanker about this and say the story starts with Bon Scott-era AC/DC – with Tom Waits, or the Clash, Louis Armstrong, the Pogues, the Sensational Alex Harvey Band, Johnny Cash, Lionel Bart or Bertolt Brecht – but let’s stick with Paul-Ronney, it’s quicker.

Paul-Ronney Angel ate his parents and fled the fjords of Norway with just a bottle of moonshine and several slices of decomposing fish in his back pocket. (Before he left they tried him in the Norwegian Army – he lasted a total of five hours.)   

After that, Angel washed up in London during the dying breaths of Thatcherism and took advantage of all that swinging London had to offer: he sold The Big Issue, busked Johnny Thunders & Robert Johnson numbers in Soho bus stops and played guitar for anyone who'd have him.

 

The Urban Voodoo Machine came to him in 2002 as a fully-formed idea. He'd lead a band who'd play ‘Bourbon Soaked Gypsy Blues Bop’n’Stroll’. They’d dress in black and red. There would be a LOT of them. And their music would sound like a great night out in a dangerous part of town. From the get-go, The UVM fused junkyard blues and stinging rockabilly with mariachi horns, fiddles, sinister cabaret and punk rock tangos. "I wanted to play rock'n'roll music with a different instrumentation," says Angel, "taking inspiration from everything from delta blues, latin and gypsy music without losing the spirit and attitude of punk." His lyrics – part Lemmy, part Bob Dylan – made other (more acclaimed) songwriters sound totally. Fucking. Boring.

 

"We're not Americana and were definitely not 'retro'," says Angel. "I write songs about living in London right now. Although having a shit time, no money, heartbreak, mental illness, addiction and suppression from the big guy is kinda universal and timeless, I guess…"

 

“Yeah-yeah-yeah,” you’re thinking, “but can they cut it live?” Well, there’s a reason why they’ve played Glastonbury, Download, Latitude, Bestival, Hard Rock Calling and toured with The Pogues and New York Dolls. With an act honed alongside the burlesque dancers, snake-charmers and fire-eaters they call friends, The UVM have become one of the greatest live acts in the country – terrifyingly bizarre, hysterically funny; a riot for the eyes and sensation for the ears: a sing-a-long, drink-a-long, clap-a-long affair.

 

In 2006 they launched the Gypsy Hotel Club in the then-unfashionable part of London's East End, Dalston, a monthly Bourbon Soaked Snake Charmin' Rock'n'Roll Cabaret night for likeminded misfits, movers and shakers. Time Out Magazine wrote, "If you have 12 hours to live, spend it at Gypsy Hotel!"

 

Magazines and newspapers have lauded them for their “mariachi-influenced blues, whiskey-soaked country rags and punkabilly-style rave-ups” (The Washington Post) and noted that they’re “drawing deep from a dirty well where Tom Waits, Nick Cave and Dick Dale are enjoying a burlesque all-nighter with Ennio Morricone" (Classic Rock). They became one of the few bands that could appear on Clive Anderson’s Loose Ends on BBC Radio 4 and Britain’s biggest heavy metal festival Download in the same year and win at both.

 

In 2014, when Paul-Ronney named their third album Love, Drink & Death! he had no idea what the year had in store. In October, fiddle-player Rob Skipper died of an accidental heroin overdose, aged just 28. Guitarist Nick Marsh (formerly frontman of Flesh For Lulu) fought throat cancer throughout that year. He died in June 2015, aged 53. The Voodoo Machine transformed themselves into a New Orleans-style marching band for his funeral. The Urban Voodoo Machine Marching Band also played the Classic Rock Awards that year - the only band to do so without electricity.

 

And that brings us to new album Hellhound Hymns. Marsh plays on eight of its 13 songs. (Angel: "He was really putting the hours in when he knew the cancer had come back. He was like, 'Right, these might be my last recordings with this band, so let's roll the tape and make it a good one!") To borrow one of the song titles, it’s all mixed-up. It’s part wake, part protest, part valediction – a party at the gates of hell – because the greatest tribute you can pay the dead is to live life to the full: “We will sing and we will dance/We will drink and we will laugh/We will not forget the past and our fallen brothers…”

 

Einlass: 20h, Beginn: 21h, Eintritt: 10€



Links:
The Urban Voodoo Machine




The Urban Voodoo Machine