HEUTE

Nasty Rumours (CH)


Punkrock

Die vier Herren von Nasty Rumours sind alles alte Hasen im Rock'n'Roll-Business und haben ihre Erfahrungen in diversen anderen Schweizer Combos gesammelt.
Mit Nasty Rumours frönen Juli (The Strapones, Bad Mojos), Flo (Skaladdin), Jamous (Tight Finks) und Danny (The Fuckadies, Unhold, Delilahs) dem guten alten englischen Punkrock. Im Jahre 2013 gegründet, haben die Jungs Konzerte quer durch Europa gespielt und sind im Oktober 2016 gar auf die andere Seite dieser Welt gesegelt um ihre Powerpop-Punkrock-Hymnen auch in Australien und Südafrika zu verbreiten. Zudem wurden fünf Singles und eine LP auf internationalen Labels veröffentlicht. Die Bühnen dieser Welt wurden mit Bands wie U.K. Subs, The Adicts, Stiff Little Fingers, 999, Terrorgruppe, The Baboon Show u.a. geteilt.

Und all dies ist nun definitiv nicht nur ein übles Gerücht...!

 

 

Einlass: 20h, Beginn: 22h, Eintritt: 8€



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Nasty Rumours




Nasty Rumours

MORGEN

Green Seagull (UK) / The Rebels Of Tijuana (CH)


Freakbeat/Baroque / French pop

Green Seagull , deren Bandname von einer falsch verstandenen Textzeile der Stones herrührt, sind die neueste Band, die aus Londons aufstrebender Neo-Psych-Szene hervorgegangen ist. Ihr harmonischer Baroque Pop-/Freakbeat-Sound bezieht sich auf Einflüsse wie The Left Banke, The Kinks und The Association.

Ihre beiden 2017 erschienenen Debut-Singles 'Scarlet' /'They Just Don't Know' und `(I Used To Dream in) Black and White'/'Not Like You and Me' erhielten u.a.  großartige Kritiken von Shindig! sowie vom Record Collector Magazin.

Ihr Debütalbum, aufgenommen in den Sausage Studios in London und produziert von Seb Kellig, ist in diesem Jahr bei Mega DoDo Records erschienen.

 

The Rebels of Tijuana will release in 2018 a double album "Asile" recorded on analog tape at the Back To Mono Studio with Christian Hierro. Shifting into surreal French, the songs journey into past influences and current nuggets, embracing a poetic horizon endowed with psychedelic pleasures and cinematic pop. Gram Parsons, Nino Ferrer and other heroes from the seventies whirl in the ring of light.
With many albums, singles, EPs, compilations, European tours a go go, big festivals (Paléo, Printemps de Bourges,...), a long with opening acts for Jon Spencer, the Charlatans, or Sallie Ford to name but a few on the clock, The Rebels of Tijuana has built a solid reputation as a band of hyperactive rock n'roll wankers, acknowledged by the French, Swiss and Canadian press (Philippe Manœuvre, Canal +, Rock & Folk, Les Inrocks, RTS, Couleur 3, Le Mouv', FIP, Ouï FM, CISM & CIBL ...).
The Rebels of Tijuana, the founding group of The Pop Club Records label, has also signed various songs for US and Australian TV series ("You're the Worst", "Beyond", "Offspring", "Very Bad Girls"), as well as the latest "Orangina" advertisement in the UK .
 

Einlass: 20h, Beginn: 21.30h, Eintritt: 10€



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Green Seagull
The Rebels Of Tijuana



Green Seagull

The Rebels Of Tijuana
Dienstag , 23. Oktober

Skampida (KOL)


Mestizo-Rock

Die 5-köpfige kolumbianische Band SKAMPIDA gründete sich im Jahr 2000 in Bogota. Sie präsentieren mit Ihrem Rock-Mestizo einen wilden Mix aus Reggae, kolumbianischer Folklore,Cumbia, HipHop und Punk Musik. Mit Ihrer energetischen Live Show brachten sie es bereits zu zahlreichen Nominierungen in Südamerikanischen Musikzeitschriften und Wettbewerben als beste Live Band und beste Ska Reaggae Band Kolumbiens. Bei Ihren bisher über 1000 Auftritten in Lateinamerika, den USA, Kanada und Europa teilten sie die Bühne mit Acts wie: The Skatalites, Dead Kennedys, Manu Chao und vielen anderen. Nun kommen sie im Sommer 2017 wieder auf große Europa Tournee.

 

Einlass: 20h; Beginn: 21h, Eintritt: 12€



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Skampida




Skampida

Mittwoch , 24. Oktober

Make Overs (SAF) / Schleichen (D)


Garage / Rock /Punk / Punkrock

“When it settles into a gentle rumble after the three minute mark, you realise this is the genius of the Make-Overs, they make you rock out, they expand your mind and they look like they are taking over the world when they own on stage, it's a sight to behold.

Pretoria should be proud, South Africa should be proud. This band has arrived!"
- Loydd Gedey, Mail & Guardian


SCHLEICHEN aus Köln ist ein Punkrocktrio das seine melodisch-wilden Songs mit Schrammelgitarre und emotionalen Texten direkt in dein Gesicht
reinrotzt. Schräg, hochgradig durchgeknallt und mit dem Herz am linken Fleck.


Einlass: 20h; Beginn: 21h, Eintritt: 8€



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Make Overs
Schleichen



Make Overs

Schleichen
Freitag , 26. Oktober

Illegale Farben (D) / Kick Joneses (D)




Die Saat, aus der Illegale Farben wuchsen, wurde schon in den 1990ern gesetzt, als Thilo und Thomas zusammen in der Hardcore-Band My Lai spielten. Wie das so ist, trennten sich ihre Wege irgendwann wieder und Thilo wurde Gründungsmitglied der mehrköpfigen Schlange namens Genepool. Thomas spielte bei Bazooka Zirkus und beide zogen im Laufe der Zeit nach Köln. Dort hatte Thilo mit Sänger Thom gerade das Projekt LFRS begonnen und die ersten Songs geschrieben. Eines Abends traf man Thomas wieder und allen war klar, man hat „Bock was zu machen“. Das ist in Musikerkreisen die Entsprechung von „irgendwas mit Medien“ und entsprechend uncool. Die Ideen sind aber da, müssen nur erstmal durch den Fleischwolf von drei Musikersozialisationen. Was mit Gitarren soll es sein, pathetisch darf es nicht sein und bitte auch nicht der Dicke-Eier-Rock von alten Herren.
Erster Abend, erster Song. „Wieder raus“. „Wie sieht es aus in deinem Leben? Kommst du da lebend wieder raus?“ Jetzt erstmal Mitstreiter suchen. Da ist Chris, der bunte Hund im Kölner Nachtleben und viel mit Bands auf Tour unterwegs. Außerdem ist er ein alter Bekannter und Bassist. Wie praktisch. Das Schlagwerk kommt von Genepool, zuerst Spiro, dann Jens. Und fertig ist die Laube. Es werden also Songs geschrieben. Der Output ist hoch. Ein Abend, ein Song, ein Demo. Zu dem Kopf kommt immer mehr Herz. Und Beine. Das klappt fast immer.
Im März 2016 erscheint die erste Platte „Illegale Farben“ auf Rookie Records. Sie wird mit durchweg positiven Kritiken bewertet und landet im Soundcheck des Ox Magazins auf Platz 1. Das „kompromissloseste Tanz-Album der Rookie Records Label Geschichte“ macht schnell die Runde, es folgen Touren und Shows mit den Label-Freunden Lova A und Steakknife und anderen Bands wie KMPFSPRT, Lyvten und vielen mehr.
Am 13. Oktober 2017 veröffentlicht Rookie das zweite Album „Grau“, das wieder unter dem IF- erprobten Credo „Ein Abend, ein Song“ geschrieben wurde. Es enthält einige düstere Momentaufnahmen, die von Tanznummern abgelöst werden, deren 1980er NDW Wave Punk Charme keinen Fuß stillstehen lässt.
Illegale Farben erweist sich als Band, die nicht stagniert und sich schon gar nicht musikalisch wiederholt. Die nicht den einfachen Weg nimmt und der es genau so gelingt, ihrer Musik die Dringlichkeit zu geben, die wir in jedem Song spüren. Wie sie selbst in „Marsch ins Verderben“ singen: „Weiter immer weiter / Die Schönheit liegt im Scheitern.“


Was macht eigentlich...? Eine beliebte Rubrik, wenn es darum geht, ehedem bekannte Persönlichkeiten noch einmal auszugraben und - zumindest für einen Moment ans Licht der Öffentlichkeit zu holen. Etwas komplizierter wird diese Frage, stellt man sie über Kick Joneses. Warum? Diese Band formierte sich 1991 aus dem, was man ohne Übertreibung eine Punklegende nennen darf: Die Walter Elf, eine der maßgeblichen Punkbands der 1980er Jahre, die nicht nur Musiker wie Thees Uhlmann noch heute zu sentimentalen Gefühlsausbrüchen veranlasst.
Da der Mensch Veränderungen in aller Regel skeptisch gegenüber steht und der gemeine Punk sich darin wenig von anderen Spießern unterscheidet, haben Kick Joneses nie die Aufmerksamkeit bekommen, die Walter Elf genoss, obwohl das Nachfolgeprojekt musikalisch so viel inspirierter, so ungleich abwechslungsreicher, anspruchsvoller und komplexer daher kommt. Nun wollen wir uns aber nicht über die musikalische Ignoranz der Massen ereifern, sondern uns schlichtweg darüber freuen, dass diese Menschen ihren Weg genau so gegangen und nicht dem damaligen Erfolg und einer gewissen Hysterie erlegen sind. Hier wühlen sechs Musiker einerseits in der Grabbelkiste ihrer musikalischen Vergangenheit (Beatles, Bubblegum-Pop der 70er, New Wave, Post-Punk), lassen sich andererseits von jüngeren Entwicklungen inspirieren (Britpop, Neo-Rock 'n Roll, Hamburger Schule). Natürlich blitzt hier und da die eigene Punkrock-Vergangenheit durch. Das Resultat: Nie plagiatorisch, immer Kick Joneses.
Mit True Freaks Union haben die Kickies ihr stärkstes Werk geschaffen, das sich nicht im Blick zurück verliert. Nein, es bleibt offen für alles Neue und nimmt eben doch mit, was einem das Leben als 80er-Jahre-Punk mitgegeben oder man sich einfach daraus genommen hat. Wie fragt uns Beppo Götte auf dem Album so trefflich: "Where were you in 82?" Da schissen sich einige von denen, die heute glauben Kick Joneses ignorieren zu können, eben einfach noch die Windeln voll.


Einlass: 20h; Beginn: 21.30h, Eintritt: 10€



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Illegale Farben
Kick Joneses



Illegale Farben

Kick Joneses