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Samstag, 08. Februar

Los Malinches [SPA] / Las Suecas [D]

Latin-American Garage Psych

Los Malinches gründeten sich 2016 mit der Absicht den Sound der „Nueva Ola“, also Garage, Surf und  „Psicodélico“, wie er in den späten 60er Jahren von vielen Bands in ganz Lateinamerika gespielt wurde, wiederzubeleben! 

 

Las Suecas, zu deutsch „Die Schwedinnen“, schwelgen musikalisch in vergangenen Zeiten, als mit der ersten großen Tourismus Welle eine Vielzahl junger, meist blonder nordeuropäischer Girls (in damaliger Jugendsprache SUECAS, also Schwedinnen genannt) die Strände bevölkerten und neben ihrer exotischen Anmutung auch und vor allem die heißen Rhythmen des anbrechenden Beat-Zeitalters in das damals faschistisch regierte Spanien mitbrachten. 
Obskure 60s Classics werden von dem Trio frisch und auf Spanisch (!) interpretiert!!!
Im November ‘19 ist ihre erste Single auf „Groovie Records“ erschienen.

 

 

Einlass: 20h, Beginn: 21.30h, Eintritt: 10€



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Los Malinches
Las Suecas



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Los Malinches

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Las Suecas

Dienstag, 11. Februar

Gender Roles [UK] / Lingua Nada [D]

Indie Punk / Indie Noise Rock

Nachdem sich Gitarrist/Sänger Tom Bennett und Bassist Jared Tomkins 2015 zufällig auf der Brighton Pride Party des Schlagzeugers Jordan Lilford kennenlernten, fand die Band für sich heraus, dass die DIY- Szene in Brighton der ideale Ort war, um ihre ersten gemeinsamen Erfahrungen zu sammeln: Gender Roles war geboren.

Das Beste an ihrem Debüt ist, dass man trotz der großen Veränderungen weiterhin ihr kollektives DIY-Herz schlagen hört. Es hilft dabei, die Aufrichtigkeit zu bewahren, die alles durchdringt, was sich im modernen Leben oft als unzulänglich anfühlt. ”Wenn wir beim Zuhörer ein positives Gefühl und Kreativität hervorrufen können, dann ist das mehr, als wir uns jemals erträumt haben. Wir möchten die gleichen Gefühle vermitteln, mit denen wir live spielen, aufgeregt sein und Spaß haben, solange wir können. Wir möchten, dass jeder das Gefühl hat,
involviert zu sein und seine eigenen Geschichten zu haben. Es geht nicht nur um uns."

 

"Lingua Nada sind die Band, die …“. Und dann erstmal am Kopf kratzen. Weil es gar nicht so einfach ist, den hyperaktiven Stil- und Genremix des Leipziger Noise-Pop-Punk-Trios auf den Punkt zu bringen. Lingua Nada sind live eine Wucht, eine Abrissbirne mit neonfarbener Tarnbemalung: Schmerzhaft, trotzdem catchy, geschmackvoll mit ein bisschen süß - aber laut. Nichts passt so richtig. Und das passt richtig gut.

Kompositorisch bewegen sich Lingua Nada im Bermudadreieck zwischen orientalisch anmutenden Popklängen, noisigen Punkriffs und fast unverschämt eingängigen Melodien. Kleine Schippe Ariel Pink mit rein, Schlückchen Mezcal für alle, Portugal the Man winken aus dem Proberaum nebenan. Sänger Adam Lenox hat eine Menge zu erzählen. Der in Paris geborene Sohn einer marokkanischen Einwanderin und eines amerikanischen Musikers steht - mal breitbeiniger, mal schmalbrüstiger - erhaben über dem Pathos tiefgründiger Poplyrik. Klar geht es um Identität, Kultur und Ausgrenzung, trotzdem heißt das nicht, dass hier irgendjemand belehrt werden muss.

Und dann ist da noch die Sache mit dem Groove. Auch nach dem achten Siebenachtelbreak kommen die drei immer krumm auf dem Punk(t) an. Eine Math-Band mit Dyskalkulie, sozusagen. Wie man sich auch dreht und wendet: man will sich dazu bewegen. Auch wenn das wegen der krummen Takte und der Breaks vielleicht dämlich aussieht. Aber das ist nicht schlimm. Bei den meisten Sachen, die verdammt viel Spaß machen, sieht man irgendwie dämlich aus, oder? Um es kurz zu machen: Lingua Nada sind die aufregendste Band, die der deutsche Musikszenenunteruntergrund gerade zu bieten hat.

 

Einlass: 20, Beginn: 21h, Eintritt: 9€



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Gender Roles
Lingua Nada



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Gender Roles

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Lingua Nada

Mittwoch, 12. Februar

The Ghost Wolves [USA] / Pie-o-my [D]

Blues Garage Punk / Garageblues & Swampkraut

Die Musik der Ghost Wolves bekam schon vielen Namen, zum Beispiel "Blues-Trash", "Voodoo-Punk" oder "Stomp 'n' Roll". Sie erinnern an die White Stripes, was Bühnenenergie, Besetzung und Ekzentrizität angeht, sind musikalisch aber klar beeinflußt von den Cramps oder der Jon Spencer Blues Explosion.
Nur mit Schlagzeug und Gitarre bestückt, kreieren Carley Wolf und Jonathan Konya einen mächtigen Sound und garantieren eine grandiose Show.
Das Duo tourt ununterbrochen und kreiert nebenbei ständig neue Musik, Videos, und handgemachte Bühnen-Outfits. Mit ihren Alben und bis heute über 900 Live Shows in den USA, Europa und Japan erreichten sie internationale Aufmerksamkeit und eine feste Fangemeinde in vielen Ländern. In den letzten zwei Jahren spielten sie das SXSW, das Austin Psych Fest, das Electric Picnic in Irland und bereits über 80 Shows nur in Europa.

 

Pie-O-My ist ein Duo aus Köln seit Valentinstag Zwo-Sechzehn.
geschundene Gitarre / verprügelte Drums gesungen, geschrien, gejohlt.
Uh-huhu

 

Einlass: 20, Beginn: 21h, Eintritt: 9€



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The Ghost Wolves
Pie-o-my



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The Ghost Wolves

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Pie-o-my

Donnerstag, 13. Februar

Ulf [D] / Ernte 77 [D]

Punk / Punkrock

Frühjahr 2019: Gerade gab‘s noch Weihnachtsbraten, bald ist wieder Ostern.
Erstmal zu Penny! Da stehen „ULF“ und kaufen Schnaps. In irgendeinem Keller verkleben sie dann kichernd wie kleine Jungen alberne Sticker, denn sie sind keine 30 mehr und lieben das Leben. Kurze Zeit später treten sie auf und spielen Lieder genau darüber, aber eben umgekehrt: Darüber nämlich, dass das Leben, wie es hierzulande von den meisten gelebt wird, so brutal normal wie möglich, ziemlich bescheiden ist.

„In Häusern wie diesen soll man sich das Leben nehmen - dafür sind sie da! dafür hat man sie gemacht!“ Aber: „ULF“ leben noch und viele andere auch. Die Tage sind halt doch immer mal schön, selbst „Zwischen all den Leichen“, nicht zuletzt, weil es Bands wie diese gibt: Große Songs von großen Menschen, die mühelos zwischen Melancholie und Aufbruch pendeln und mit Texten über das Suchen von Nischen des Miteinanders in einer Welt voller Gegeneinander immer wieder so vieles richtig machen.


Seit 2014 machen „ULF“ aus Hamburg gemeinsam Musik, aufgewachsen mit Bands wie Mineral oder Texas is the Reason und sozialisiert mit Emopunkbands wie Muff Potter und Turbostaat.

 

Punkrock machen und dabei erwachsen klingen – ein gewagtes Unterfangen, dem sich die Kölner von Ernte 77 einst nicht stellten. Die Band, die sich stets treu geblieben ist, und dabei selbstverständlich in keine Schublade einordnen lässt, verzaubert mit ihrem Post- Deutschpunk seit 2012 die Herzen. Gerade die ehrliche, handgemachte Gitarrenmusik wird von den Fans an ihnen geschätzt. Lässt man sich als Hörer auf die stetige musikalische Weiterentwicklung ein, erschließen sich einem Klangwelten, in denen Innovation fehl am Platz ist.

 

Einlass: 20, Beginn: 21h, Eintritt: 10€



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Ulf
Ernte 77



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Ulf

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Ernte 77

Freitag, 14. Februar

Hippie Trim [D] / Everything In Boxes [D]

Album Release Party

Es gibt sie noch. Die Bands, die befreit von Erwartungen, seien es Genres oder Erfolg, aufspielen, sie selbst sind und bei denen man das Gefühl hat, etwas Eigenständiges in den Händen zu halten. HIPPIE TRIM eifern nicht einem bestimmten Ideal oder Vorbild nach, indem sie versuchen möglichst genau wie jemand anderes zu klingen oder auszusehen. Die Band bewahrt sich die Freiheit, das zu tun was ihr gefällt und ist so zu jedem Zeitpunkt wiedererkennbar, obwohl im Output Einflüsse, Kreativität und Wahnsinn immer wieder verschwimmen. Ist es denn ok, HIPPIE TRIM irgendwo einordnen zu wollen? Na klar, tu was Du willst – genau darum geht es! Du willst bassspielend auf einem Pferd sitzen (siehe den Clip zu „Supersonic“)? Tu es! Du willst jetzt ein gratis Tattoo und nicht immer nur an die Konsequenzen denken? Dann komm zum ersten Gathering von HIPPIE TRIM!

 

HIPPIE TRIM die verstreut im Rhein- und Ruhrgebiet ansässig sind, möchten lieber als Boyband bezeichnet werden, als mit zu vielen genretypischen Umschreibungen Vorurteile gegenüber ihrer Musik zu schüren. Die Band hat trotzdem eine Beschreibung parat, allerdings fernab von Genres: „Viele flanger- und phaser-verträumte Passagen gepaart mit knackigen Riffs, feurigen Leads und einer ordentlichen Prise Melancholie. Es wird gesungen und geschrien und über allem schwebt eine melancholische Grundstimmung.“ Selbstverständlich sind im Sound Hardcore, (Dream-) Pop, Shoegaze und Punk erkennbar, trotzdem oder gerade deswegen wird beim Hören unvermittelt klar, dass nur eine Schublade dieser Band nicht genügt. Einflüsse, Wegbereiter oder Vorbilder aus Deutschland sucht man in Bezug auf HIPPIE TRIM aber vergeblich, allerdings ist es durchaus legitim Bands wie TITLE FIGHT, BALANCE AND COMPOSURE, DRUG CHURCH, THE STORY SO FAR, TROPHY EYES, SUCH GOLD, FOUR YEAR STRONG oder sogar BLINK-182 als Einflüsse zu nennen.

 

Everything In Boxes bedeutet eine spannende Mischung aus Emo, Indie und Punk, die im selben Moment ein Gefühl der Melancholie und zugleich Lebensfreude zum Ausdruck bringt.

Live besticht das Trio vor allem durch harmonisches Zusammenspiel gepaart mit einer ungebändigten Freude ihre Songs vorzutragen, welche sich ungefiltert auf das Publikum überträgt. Diese Euphorie haben „Everything In Boxes“ schon bei zahlreichen Shows verbreitet, sei es in gemütlichen Clubs oder auf Open-Air Bühnen.

 

Einlass: 20, Beginn: 21h, Eintritt: 8€



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Hippie Trim
Everything In Boxes



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Hippie Trim

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Everything In Boxes

Samstag, 15. Februar

The Backyard Band [D] / New Rogues [D]

Blues'n'Boogie Punk / Rhythm & Blues with Garage Infusion

Der legendäre Johnny Thunders sagte einst, dass die vollkommene Beherrschung des Gitarrenspiels noch lange kein Rock ’n’ Roll sei. Denn R’n‘R ist eine Lebenseinstellung! Als hätten die vier spät-pubertierenden Musiker aus dem Rheinland beim Gitarristen der New York Dolls gelernt, zeigen sie auf der Bühne genau das, was Thunders damals meinte.
Perfektionismus? Fehlanzeige!
Dafür aber ganz viel Dreck, Schweiß und Rock ’n’ Roll!
Laute Gitarren, dynamische Bässe, knallende Kick-Drums und schneidende Harp-Sounds.
Die Musik ist zu punkig für den Blues - Und zu bluesig für den Punk.

Aber trotzdem stehen Punks und Blues-Liebhaber gemeinsam mit Hippies, Metallern, Indie/Alternative Jüngern und sonstigen Musik-Enthusiasten bei den Konzerten der Band im Publikum. Geht also doch.
Das erste offizielle Album SECOND HAND erschien 2016 auf dem Indie-Label des Toten Hosen Schlagzeugers Vom Ritchie. Seitdem tourt die Band unentwegt durch die Clubs und über die Festival- Bühnen der Republik und des benachbarten Auslands und untermauert ihren inzwischen legendären Ruf als formidable Live-Band.

 

Aus einem dunstbesetzten Keller in Köln-Ehrenfeld kommt die neueste 60s-Tanzsensation! Die NEW ROGUES nehmen den Groove und Style des klassischen Rhythm & Blues und frischen das ganze mit Beat-Energie und Soul-Sinnlichkeit auf.
Hier gibt es subtile Arrangements, die nur dazu dienen eure Füße zum Schütteln und die Hüften zum Kreisen zu bringen. Denn nur darum geht es diesen zwei Ladies und vier Gentlemen - und das schaffen sie mit Musik, die rau und knackig ist!
Verpasst nicht ihre temperamentvollen und souligen Coverversionen und ihre höchstmelodiösen Eigenkompositionen!

 

Einlass: 20, Beginn: 21.30h, Eintritt: 8€



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The Backyard Band
New Rogues



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The Backyard Band

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New Rogues